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Hand auf´s Herz - wie "sphexy" bist Du?

Das Sandwespenphänomen oder was passiert, wenn das Wechselspiel nicht mehr gelingt. 

   

Ordnung muss sein, speziell im Geschirrspüler. Das musste ich unlängst wieder einmal meinem Mann erklären, denn der hat da ganz andere Vorstellung wie ich – selbstverständlich die Falschen ;-) . Kommt euch das bekannt vor? Das ist nur ein Beispiel unserer vielen Angewohnheiten. Diese sind grundsätzlich wichtig und geben uns Sicherheit in der täglichen Routine. Aber manchmal stehen sie uns auch im Weg - in Richtung Veränderung!

       

Die Sandwespe hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Das Sandwespenphänomen oder die Sphexität wurde von Hofstetter beschrieben und zeigt die Auswirkungen des Festhaltens an Gewohnheiten in einem sich wandelnden Kontext. Die Sandwespe schafft es nicht aus ihrer Routine auszubrechen und MUSS immer zuerst ihre Beute am Rand der Sandhöhle ablegen und einen Kontrollcheck machen, bevor sie ihre Beute verspeist. Wissenschaftler, die nun die Beute vom Rand der Höhle verrücken, während die Sandwespe in ihrer Höhle nachsieht, verleiten die Sandwespe dazu, dass sie so lange die Beute zurück an den Rand der Höhle legt und wieder ihrer Kontrollroutinen folgt, bis sie vor Erschöpfung in Lebensgefahr gerät.

 

More of the same.

 

Watzlawick nannte dies die Strategie „More of the same“, die direkt ins Unglück führt. Die Sandwespe heißt auf Latein „Sphex“, daher nennen wir es „sphexy“. Und jetzt mal ehrlich, wie „sphexy“ bist du?

 

„Mehr vom selben“ bzw. die Sphexität ist auch die Basis von vielen psychischen Problemstellungen. Stress ist nämlich solange kein Problem, solange es nicht zu viel vom Selben ist. Dieses Prinzip ist für die Entstehung von Gesundheitsproblemen relevant. Einmal gelernt ist sehr schwierig, zu verändern Gerade in Stresssituationen greifen wir auf Bekanntes und Bewährtes zurück, denn das gibt uns Sicherheit.

 

Was hat das mit Dir zu tun?

 

Wer bei sich schon Veränderungsbedarf feststellt hat, weil die alten Strategien nicht mehr gut funktionieren, hat schon den ersten Schritt getan - ganz nach dem Motto „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“. Jetzt folgt die Beschäftigung mit sich selbst. In unseren Ausbildungen und Seminaren unterstützen wir Menschen dabei, indem wir die psychologischen Hintergründe für unser Verhalten näher beleuchten. Dann erforschen wir gemeinsam Möglichkeiten in Richtung Veränderung - immer sehr individuell und passgenau. Falls du schon soweit bist und dich das interessiert, dann wirf einen Blick auf die Homepage der Akademie für Vitalpsychologie unter www.wevip.at.

 

Karin Wenzl – Partnerin des Instituts für Vitalpsychologie

 

"Wenn Du immer wieder das tust, was Du immer schon getan hast, dann wirst Du immer wieder das bekommen, was Du immer schon bekommen hast. Wenn Du etwas Anderes haben willst, musst Du etwas Anderes tun! Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes, statt mehr vom gleichen Falschen!" Paul Watzlawick, österr. Philosoph, 1921 – 2007


Ich konnte von den Inputs und Weisheiten in meiner Karriere sehr viel anwenden und auch für mein Leben umsetzen. Speziell die Kombination aus Wissen und Erfahrung sowie die aussergewöhnliche Persönlichkeit von Dr. Monshi ist im Bereich Managment und Leadership für mich herausragend gewesen.

Dagmar Grossmann, MSc - CEO, Grossmann Jet Service




Das Echo der MitarbeiterInnen war unglaublich positiv. Im Rahmen unseres Großprojekts Generationenbalance liegt uns die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen sehr am Herzen. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass Krisen, Konflikte und Stress aus einer anderen Perspektive erlebt werden und die persönliche Widerstandskraft ausgebaut werden kann.

Gerlinde Müller - Abteilung Personal WKO Oberösterreich